Behandlungsmethoden
Homöopathie
Der Begriff „Homöopathie“ bedeutet soviel wie „Ähnliches Leiden“, denn das zugrunde liegende Behandlungsprinzip („Similia similibus curentur“) besagt, dass Ähnliches mit Ähnlichem geheilt wird. Das heißt konkret, es werden Mittel eingesetzt, die einen dem Krankheitszustand ähnlichen Zustand hervorrufen können. Bild_hoDurch stufenweise (Dezimal, Centesimal, o.a.) Verdünnung und gleichmäßige Verteilung auf den Trägerstoff (Milchzucker oder Wasser) wird die sog. Potenzierung (=Arzneikraftentwicklung) erreicht. Die homöopathische Arzneimittelfindung bezieht u.a. die auslösende Ursache der Beschwerden, das Verhalten, Vorlieben und Abneigungen, mit ein. Da in der Tierheilkunde der Patient natürlich nicht befragt werden kann, ist die Beobachtung des Tierhalters und des Behandlers von großer Bedeutung, um unter den ca. 2000 Mitteln das individuell Passende auswählen zu können. Als homöopathische Arzneiformen stehen u.a. Globuli, Tabletten, Tropfen oder Injektionen zur Verfügung. Ferner gibt es homöopathische „Spezialitäten“ wie die Kombinationspräparate (bestehend aus verschiedenen Arzneien oder verschiedenen Potenzen derselben Arznei), Nosoden (homöopathisch aufbereitete Krankheitsprodukte), die Biochemie nach Schüßler, ...
  Startseite / Navigation